Wo kommen die Verbandsringe eigentlich her? Werden die Ringe hier in Europa gefertigt?
Sind die offiziellen deutschen Verbandsringe irgendwie gegen Fälschungen abgesichert? Haben die Ringe spezielle Merkmale, die man ausschließlich an dem Verbandsring findet? Mal abgesehen von dem FCI-Logo.
Sind die Nummern registriert beim Verband?
Wie läuft die Distribution?
Wie kommt der Züchter an die Ringe? Wie werden die Ringe auf die Züchter verteilt? Wo bestellt?
Was kostet einen Züchter so ein Ring?
Gibt es Mindestabnahmen für den Züchter? Obergrenzen?
Was passiert mit ungenutzten Ringen?
Und weiß zufällig jemand, wie das bei den Verbänden in Belgien, Niederlande, Polen... Diese ganzen Anrainerstaaten um Deutschland geregelt ist? Dürften die einfach so auch bei Kleinanzeigen gefundene Verbandsringe anderer Länder aufziehen?
Wie ist sowas in Deutschland geregelt?
Neulich habe ich irgendwo gelesen, daß nach offiziellen Statuten aus dem Ringlosen hätte gar nicht für die Brieftaubenreise gezüchtet werden dürfen. Stimmt das?
Die letzte Frage habe ich mir spaßeshalber von ChatGPT beantworten lassen... xD
Ergebnis: Grundsätzlich dürfen nur beringte Tauben zur Zucht und Reise verwendet werden, um die Abstammung nachweisen zu können. Ausnahmen sind dann gegeben, wenn die Abstammung glaubwürdig nachgewiesen werden kann und vom Verband abgesegnet wurde.
Dann habe ich grad ein altes Buch bzw ein dreiteiliges Buchband gefunden in dem zu den Ringen etwas abgedruckt wurde. So steht da folgendes zu lesen:
ZitatDie DV-Ringe
Ab 1956 dürfen nur die gesetzlich geschützten Verbandsfußringe für die Beringung verwendet werden. Diese müssen das gesetzlich geschützte DV-Zeichen tragen und von einem vom Verband lizenzierten hersteller gefertigt sein.
Die Vereinsvorsitzenden sind letzlich dafür verantwortlich, daß diese gesetzlich geschützten Ringe nur an Verbandsmitglieder ausgegeben werden. Die Ausgabe an andere als an Verbandsmitglieder kann zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Diese können eintreten 1. im Verhältnis vom Verband zum Ringbezieher und 2. vom Ringbezieher zum Vereinsvorsitzenden. Wenn der Vereinsvorsitzende einem Nichtverbandsmitglied DV-Ringe aushändigt, oder den Ringbezieher auf die Folgen des unberechtigten Bezuges als Nichtverbandsmitglied nicht aufmerksam macht, ist er diesem gegenüber auch noch schadensersatzpflichtig.
Die Ringbestellung selbst ist vom Verein über die Reisevereinigung dem zuständigen Kreisverbandsvorsitzenden zur formularmäßigen Weitermeldung an den Verband aufzugeben. Mit der Ringbestellung ist auch der entsprechende Ringbetrag an den Kreisverband zur Weitersendung an den Verband abzuführen. Die Eigentumsverhältnisse werden durch die zu jedem Ring ausgegebenen Ringkarten klargestellt.
Trifft das so heute immer noch zu? In der Verbandsversammlung wurde gesagt, daß es Weitstreckenspieler gäbe, die nicht Verbandsmitglieder seien aber an der Weitstreckenreise teilnehmen. Da würde man sich ja dann tatsächlich sogar strafbar machen damit, wenn man ohne Verbandsmitgliedschaft die DV-Ringe an seinen Tauben hat... xD
An den Internationalen Flügen der Weitstrecke nehmen nur Verbandsmitglieder daran teil. Auch in den anderen Ländern ist das so, FCI der Tauben. Die Ringe sind ja nur mit dem FCI Zeichen gültig.
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