Hallo Brieftaubenfreunde, ich wunder mich dass sich niemand Gedanken/Sorgen macht, warum so viele RVen/Züchter es nicht geschafft haben, die Jungtauben Saison aus gesundheitlichen Gründen zu schicken. Ich kenne Züchter, die erst gar nicht an der Jungtaubenreise teil genommen haben und teilweise sich organisiert haben, um privat ihre Tauben zu transportieren? Auch meinen Bestand hat es schwer erwischt. Ich brauchte lange Zeit, das in den Griff zu bekommen, Medikamente haben das Krankheitsbild eher noch verschlechtert. Zeitgleich hörte ich von anderen Züchtern, in verschiedenen Regionen, die das gleiche Krankheitsbild auf ihren Schlägen haben und mehrere bekannte T.Ä. konsultiert haben, alles mögliche an Medikamenten erfolglos, man kann sagen, es hat nix gewirkt. Dann gibt es natürlich Züchter, die die Listen von vorne bis hinten dominiert haben! Von Jahr zu Jahr werden die Probleme schwieriger. Vor allem wie sehen es die Kritiker, denen die Brieftaubenhaltung ein DORN im AUGE ist.
Ich mit meinen 30-40 Jungtauben hatte letzte Saison weniger gesundheitliche Probleme. Was ich eher als Problem sehe, sind die vielen ausgebliebenen Tauben. Wenn die gefressen werden oder sonst wie verendet sind, sind die weg. Aber wenn die sich wilden Kolonien anschließen, steigt nicht die Akzeptanz für den Brieftaubensport. Ich habe selber viele Jahre in Düsseldorf und Köln gelebt und weiß wie da viele Ecken vollgeschissen sind und die Tauben als Ratten der Lüfte bezeichnet werden. Ich denke da sollte der Verband mit den örtlichen Brieftauben-/Stadttaubenschützern zusammen arbeiten um die Wogen zu glätten.
Wie ich schonmal an anderer Stelle zu Dir schrieb war ich mit 11... 12 Jahren eine Zeit lang bei meinem Onkel am Schlag. Ich erinnere mich, daß er das Frühjahr über locker mal bis zur Wade hoch Stroh im Schlag liegen hatte. Auch im Zuchtschlag lag immer hoch der Mist mit Stroh. Bei den Jungtauben Wochen lang auch nicht gekratzt hatte. Als er dann mitten im Jahr sauber machte fingen die Probleme an. Die Tauben flogen nicht mehr so gut. Aus meiner Erinnerung weiß ich noch, hatte er mir damals gesagt: 'Hätte ich die Scheisse mal liegen gelassen.' Und damals war das mit der Spritzerei und den Medikamenten bei Weitem noch nicht so wild wie heutzutage. Ich selber habe zwar noch keine Tauben... Von 'Außen' betrachtet erscheint es mir so, als hätten sich die Leute da ein bisschen verrannt. Also auch abseits von den Tauben. Wenn da Menschen mit 10 unterschiedlichen Tablettensorten im Altenheim versorgt werden brauch mir keiner erzählen, daß das gut ist für die Menschen. Denn das erste was gemacht wird ist, die Alten wieder davon wegzubekommen, zu entwöhnen und in Bewegung zu bekommen... Nach und nach.
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